Sein The Boss Of It All - bereits 2006 dänische Premiere gefeiert, läuft nun in deutschen Programmkinos.

Bei Wiki steht der Zusatz:
Zum ersten Mal wendete Lars von Trier in The Boss of it All sein neu entwickeltes Aufnahmeverfahren Automavision an, bei dem der Bildausschnitt computergesteuert nach dem Zufallsprinzip festgelegt wird.
Diesem Mann, der überall als neurotisch, anstrengend und perfektionistisch beschrieben wird, gelingt es immer wieder den Zuschauer mit einem Würgreiz und beklemmendem Gefühl der Hilflosigkeit aus seinen Filmen zu entlassen.
Als ein Beispiel will ich Breaking The Waves nennen – mit Emily Watson in der Rolle der Bess. Sie spielt Bess sehr eindrücklich und markant und dennoch völlig unschuldig. Über den Film wurde bei Wikipedia bereits alles treffend zusammengetragen, ohne zu viel zu verraten.
Als ein weiteres die Amerika-Trilogie, von welcher bisher zwei Filme Dogville und Manderlay fertig gestellt sind.
Das Besondere an diesen Filmen ist, dass die Sets wie Theaterbühnen aufgebaut sind.
Häuser, Straßen und Felder sind in der Regel nur als beschriftete Zeichungen auf dem Boden zu erkennen – einem Bauplan gleich. Sollte ein Haus stehen, dann allenfalls halb, mit fehlenden Wänden und sowieso ohne Dach.
Der Zuschauer wird also zu einer Art angewidertem Voyeur. Sieht Bettgeschichten, Intrigen, Zank. Menschen, die es gut meinen und letztlich an sich selbst scheitern, an dem was schlecht, aber doch wahr ist am Menschsein.
Man sieht hin, hat das Gefühl man kennt die Dinge, die da passieren, hat sie schonmal erlebt oder behauptet es gäbe sie nicht oder ertappt sich dabei wie man diese verurteilungswürdigen Züge bei sich selbst entdeckt und wird dennoch allein gelassen mit der Frage: Wo setze ich an, wenn ich was verändern/verhindern will ?